Pressemitteilung

 
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24.04.2018 | Wettbewerbe

FERCHAU vergibt zum fünften Mal Kunstpreis „ART OF ENGINEERING“

Auf der Hannover Messe 2018 verkündet der Engineering- und IT-Dienstleister die drei Preisträger des mit 20.000 Euro dotierten interdisziplinären Kunstwettbewerbs.

Die hochkarätig besetzte Jury hatte die Qual der Wahl, aber nun stehen sie fest: Die drei Preisträger des FERCHAU-Kunstwettbewerbs „ART OF ENGINEERING". Im Rahmen der Hannover Messe 2018 fand gestern auf der Bühne des FERCHAU-Stands die feierliche Preisverleihung mit Bekanntgabe der endgültigen Platzierungen statt. Überreicht wurde der Kunstpreis durch den Niedersächsischen Minister für Wissenschaft und Kultur Björn Thümler. Den Sieger des „ART OF ENGINEERING" zeichnete FERCHAU mit einem Preisgeld in Höhe von 10.000 Euro aus, der Zweitplatzierte wurde für seine Leistung mit 7.000 Euro geehrt. Den dritten Platz würdigte das Gummersbacher Familienunternehmen mit 3.000 Euro.

Der interdisziplinäre und weltweit einmalige Kunstwettbewerb trug das Motto „binär.bewegt - Symbiosen von IT und Mobilität". Eingereicht werden konnten Objekte, Skulpturen, Installationen, Bewegtbilder bzw. zeitgestützte Bilder sowie Gemälde. Die Jurymitglieder repräsentierten unter anderem das Institut für Kommunikation und Design Berlin, das Museum Angewandte Kunst Frankfurt, die Kunsthochschule für Medien Köln und die Technische Universität Berlin.

Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur, über den „ART OF ENGINEERING": „Bildende Kunst und Ingenieurwesen werden normalweise nicht in einem Atemzug genannt. Um die spannende Verbindung von IT und Mobilität künstlerisch darzustellen, braucht es ein hohes Maß an Kreativität. Der FERCHAU-Kunstpreis bietet hierfür eine einzigartige Plattform. Denn um neue, ungewöhnliche Ideen zu entwickeln und die Gestaltung unserer Umwelt weiterzudenken, ist die Förderung junger Kreativer unerlässlich."

Partner des „ART OF ENGINEERING" sind unter anderem die Fraunhofer-Gesellschaft, der VDI Verlag, das Internationale Bionik-Zentrum, das Museum Angewandte Kunst Frankfurt, die Technische Universität Berlin und die Kunsthochschule für Medien Köln sowie die UNICUM Hochschulmagazine.

Die drei Preisträger und ihre Werke:

1. Platz, 10.000 Euro: „MACHINE" von Max Weisthoff, 2016, München
Stahlträger, Stromgenerator, Nähmaschine, Faden. Eine tragbare elektrische Arbeitsvorrichtung, bisher unter anderem im Außenraum für näherische Aktionen genutzt. Die Performance betrifft eine formal offene Herangehensweise an den Raum und seine technischen Gegebenheiten. Die bisherige Ausführung der Arbeit funktioniert mit einem benzinbetriebenen Viertakt-Stromgenerator, lässt sich in Abhängigkeit der jeweiligen Ausstellungsräumlichkeit und ihrer Belüftungsoptionen aber auch mit einem Akku realisieren.

2. Platz, 7.000 Euro: „Wellen" von Anne Pfeifer, 2017, München
35 Quader aus schwarzem opaken Acrylglas sind mannshoch mitten im Raum zu einer Pyramide übereinandergestapelt. Das hochglänzende Material spiegelt seinen Umraum und damit auch seine Betrachter. Ein Klopfen und Hämmern aus ihrem Inneren heraus lassen die zunächst starr anmutenden Quader plötzlich erzittern und einen Rhythmus entstehen. Der Rhythmus in den Quadern assoziiert einen Herzschlag - sie werden lebendig und scheinen miteinander zu kommunizieren. Etwas Neues entsteht im Zusammenspiel der Quader; sie werden sowohl einzeln als auch als großes pulsierendes Ganzes wahrgenommen.

3. Platz, 3.000 Euro: „monoscape" von Viktor Brim, 2017, Köln
Der Film beleuchtet Charakter und Mentalität eines Hafens und die komplexen Prozesse von Logistik-Netzwerken. Er erforscht den Kreislauf verschiedener Energieströme wie Frachttransport, Zeiteffizienz, Transportsysteme und Industriezyklen in der umliegenden Landschaft. Rund um die Uhr arbeitende Maschinen vereinen sich zu einer dynamischen Echtzeitskulptur, die nicht nur vor Ort aktiv ist, sondern sich weit in benachbarte Regionen erstreckt. Ihre markanten Formen und Kanten spiegeln die sich wandelnden Formen einer von neuen Vertriebswegen und Terminals geprägten Landschaft wider.
Der den Apparaten innewohnende Rhythmus, ihre Axialität und strenge Geometrie werden in einer statischen Bilderwelt eingefangen. Die Filmmontage folgt der linearen Architektur des Hafens, wobei sie gleichzeitig seinen Rhythmus und seine Dynamik imitiert.

Frank Ferchau, geschäftsführender Gesellschafter der FERCHAU Engineering GmbH: „Es ist ein gängiges Vorurteil, dass Kunst und Wissenschaft sich als Disziplinen gegenseitig ausschließen. Mit dem „ART OF ENGINEERING" haben wir bereits mehrfach gezeigt, dass gerade diese Kombination ein ungeheures Innovationspotential birgt: Die Künstler, Ingenieure und Informatiker schlagen eine Brücke zwischen den Bereichen Kunst und Technik und wagen es dabei, vorgegebene Pfade zu verlassen. Und genau das macht diesen Wettbewerb so unglaublich spannend und wertvoll."

Indem der „ART OF ENGINEERING" die Kreativität und Innovationskraft deutscher Ingenieure hervorhebt, stärkt er einerseits das Image Deutschlands als kultureller Technikstandort und erreicht andererseits die Aufmerksamkeit der Nachwuchsfachkräfte, die mit dem Wettbewerb gefördert und durch das Aufzeigen neuer Herangehensweisen für eine spannende Tätigkeit im technischen Umfeld begeistert werden.

Weitere Informationen zum „ART OF ENGINEERING" finden Sie unter: ferchau.com/go/aoe

FERCHAU Engineering GmbH
Derzeit arbeiten bei der FERCHAU Engineering GmbH mehr als 8.100 Ingenieure, IT-Consultants, Techniker und Technische Zeichner in über 100 Niederlassungen und Standorten sowie in über 100 Technischen Büros und Projektgruppen (Stand: 31.12.2017). FERCHAU ist in den sieben Fachbereichen Maschinen- und Anlagenbau, Elektrotechnik, Fahrzeugtechnik, Informationstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik sowie Schiffbau und Meerestechnik tätig.

Der Engineering- und IT-Dienstleister bietet seinen Kunden drei Leistungsbausteine an: Im Bereich Engineering Competence übernimmt das Unternehmen ganze Workpackages, die entweder beim Kunden vor Ort oder in den eigenen Technischen Büros bearbeitet werden. Im zweiten Kompetenzfeld, dem Engineering Support, unterstützen die Fachkräfte des Engineering- und IT-Dienstleisters den Kunden vor Ort. Im dritten Bereich, den Managed Services, unterstützt FERCHAU seine Kunden bei der Bündelung von Beschaffungsprozessen für Engineering- und IT-Dienstleistungen.

Weitere Informationen: ferchau.com

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